Azubi-Power auf dem Berg

Einblicke in die Ausbildungszeit auf der Halde 

Maren Bayer und Elena Kempter stürmen beruflich jeden Tag den Gipfel. Sie sind aktuell Azubis auf der Halde und erzählen von ihrem Alltag auf dem Schauinsland.

Maren Bayer

Maren, wie hat es Dich aus dem Saarland auf „Die Halde“ verschlagen?
Ich wollte gerne nach Freiburg und habe mich bei vielen Hotels dort initiativ beworben. Dann habe ich gehört, dass die Halde das duale Studium anbietet. Schon beim Bewerbungsgespräch habe ich mich hier richtig wohl gefühlt.

Warum?
Ich hatte eine ziemlich lange Anreise und fand das persönliche Willkommen toll. Ich wurde im Haus rumgeführt und jeder von den Mitarbeitern wusste direkt, wer ich bin. Beim Probearbeiten ging es positiv weiter, das Teamgefühl war sofort da – das gab den Ausschlag für mich.

Hotellerie war für Dich gleich klar?
Ich wollte eigentlich in die Konditorei, bin aber in einem blöden Betrieb gelandet. Mein Plan war dann in der Hotellerie ein duales Studium zu machen.

Das Studium ist es aber doch nicht geworden?
Ich habe die Ausbildung vorgezogen, bin jetzt im 2. Lehrjahr und habe so die Chance, erst mal Erfahrung zu sammeln. Dann folgt das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Später möchte ich Richtung Management gehen. Eine Sommelier-Zusatzausbildung reizt mich auch noch. Aber erst mal will ich meine Ausbildung gut zu Ende machen. Meine Kollegin Elisa hat letztes Jahr hier auf der Halde als Jahrgangsbeste abgeschlossen, das ist schon richtig cool und eine tolle Motivation für mich.

Was macht das Arbeiten auf der Halde nach 6 Monaten für Dich aus?
Vielseitigkeit! Business as usual gibt es hier allein aufgrund des Wetters nicht. Und das Team! Jeder ist hilfsbereit, ich habe immer einen direkten Ansprechpartner, der individuell auf mich eingeht. In der Schule kriege ich viel mit von anderen Betrieben und weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. 

Das Besondere an der Halde für Dich? 
Die Menschen. Damit meine ich auch unsere Gäste. Sie wissen unsere Art des Services zu schätzen und wir können ihnen auf Augenhöhe begegnen. Selbst wenn mir mal ein Fehler passiert, lachen sie mit mir und dann ist es halb so schlimm.

Die Halde, das sind für mich hauptsächlich die Menschen. Wir haben so nette Gäste und ein tolles Team.
Maren Bayer

Elena Kempter

Hier oben ist die ideale Melange aus allem. Selbst wenn es mal stürmt oder grau ist, dann zieht man sich einfach warm an, läuft über den Berg und danach ab in die Sauna.
Elena Kempter

Elena, Du hast Deine Ausbildung im Brenners in Baden-Baden begonnen, sie dann unterbrochen, um zu studieren. Jetzt startest Du im 3. Lehrjahr auf der Halde. Wie kam das? 
Ich habe während meines Studiums der Bildungswissenschaft immer wieder die Verknüpfung zu der Hotellerie gefunden. Dabei habe ich auch gemerkt, dass mir die Arbeit mit Gästen sehr viel bedeutet. Deshalb der Entschluss, meine Ausbildung zu Ende zu machen, back to the rootes quasi.

Was schätzt Du an der Ausbildung im Vergleich zum Studium?
Man lernt alles von der Pieke auf, handwerklich, praktisch und nicht nur theoretisch. Und man ist direkt ein volles Mitglied im Betrieb.

Du magst die Gegend hier
Ja, sehr. Als gebürtige Freiburgerin wollte ich wieder zurück. Dabei spielt auch meine Naturverbundenheit und die Liebe zum Sport eine Rolle. Vor sechs Jahren habe ich mit dem Langlaufen angefangen und ich genieße die Vielseitigkeit des Klimas hier. Irgendwann war klar: wenn ich die Ausbildung zu Ende mache, dann auf der Halde.

Ist Dir eine Erfahrung besonders im Kopf geblieben, seit Du auf der Halde arbeitest? 
Mein Probearbeitstag. Ich hatte schon ein bisschen Muffensausen, ob im Service nach meiner längeren Pause alles noch klappt. Da kam von Gästen und Team gleich soviel Wertschätzung, dass ich gemerkt habe: hier bin ich richtig. An der Rezeption konnte ich gleich meine Französischkenntnisse aus dem Studium einsetzen.

Was ist für Dich das Besondere an der Halde?
Dieser Ort gibt mir ein Gefühl von Freisein, von Ruhe finden und bei sich selbst sein. Ich finde es super, dass ich meine persönliche Liebe zum Schauinsland dann so authentisch dem Gast weitergeben kann und voll hinter dem stehe, was die Halde ausmacht. 

Deine beruflichen Ziele?
Mein Herz gehört auf jeden Fall der Hotellerie und ich möchte gerne in eine Führungsrolle reinwachsen – welche genau, weiß ich noch nicht. Ein großer Traum von mir ist es aber auch, in die Selbstständigkeit zu rutschen und mit meiner Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache hotelspezifische Kurse anzubieten. Super, dass ich das hier auf der Halde auch schon einbringen und ausprobieren kann.

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