Wenn möglich,

bitte wenden!

Mit dem Navi zum Wandern - Natascha & Kerstin haben die App "Komoot" getestet.

Die Halde und die Wanderlust! Das passt zusammen wie Deckel und Topf: Wer zu Fuß aufbricht, kann insgesamt 24.000 km Wanderwege erobern und sich immer wieder neue Ziele stecken. Von einem atemberaubenden Ausblick zum nächsten, ob kleiner Ausflug oder mehrstündige Wanderung mit Einkehr, hier findet man garantiert die passende Tour. Aber wie genau? Der eine läuft auf gut Glück los, der andere packt die Karte ein, der nächste fragt an der Rezeption nach Tipps. Und ab hier kommt die Idee von Johanna Diez ins Spiel!

Die ehemalige Halde-Mitarbeiterin und Studentin für Hotelmanagement hat im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit die kostenlose App „Komoot“ unter die Lupe genommen. Mit ihr lassen sich spannende Ziele und die besten Wanderungen oder Fahrrad-Touren entdecken. Komoot ermöglicht ein komfortables Planen von individuellen Touren oder ein Navigieren entlang bereits fertig geplanter Touren – inklusive Sprachnavigation. Das Teilen in sozialen Medien funktioniert natürlich auch. Man kann anderen Nutzern folgen und deren Touren nachlaufen oder die eigenen freigeben. Auf diese Weise ist mittlerweile eine immense Sammlung an Streckenempfehlungen entstanden, die meist auch mit umfangreichen Beschreibungen und Fotos ausgestattet sind.

Komoot hat Johanna überzeugt, weil es ein zeitgemäßes, praktisches Medium ist. Besonders wichtig fand sie die Option, eine vorbereitete Tour aufs Smartphone zu laden und dann offline zu nutzen, was gerade auf dem Schauinsland an mancher Wegkreuzung wichtig werden kann. Und den Akku schont! Für Johanna, die mittlerweile in London ihre nächste berufliche Station in Angriff genommen hat, ist klar: Komoot schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe!

Einerseits macht die App planungsfreudigen Gästen Spaß, weil sie Ausflüge nach bestimmten Kriterien wie etwa Entfernung, Niveau oder Zeitbedarf filtern können. Andererseits unterstützt das Tool die tägliche Arbeit des Halde-Teams am Empfang. Eine Empfehlung zur Freizeitgestaltung gelingt so immer perfekt und detailliert – schließlich ist nicht jeder als „Eingeborener“ mit Schwarzwälder Wandergenen aufgewachsen. Die Mitarbeiter bereiten die Touren selbst vor und beschäftigen sich so intensiver mit der direkten Umgebung des Hotels. Am großen Bildschirm in der Wanderecke der Halde zeigen sie den Gästen Vorschläge mit dem integrierten Kartenmaterial von Komoot, können auf Besonderheiten aufmerksam machen oder die Route ausdrucken. Für alle, die keine Lust auf Sprachansagen haben.

Soweit, so gut! Und der Praxistest? Dem haben sich Kerstin Metzger und Natascha Brüstle aus dem Empfangs-Team gestellt und sind mit Komoot losgezogen.

Komoot ist ein zeitgemäßes, praktisches Medium ist. Es ist möglich, Touren vorzubereiten und diese auf dem privaten Smartphone auch offline zu nutzen.
Johanna Diez
Nach einer kurzen Einarbeitung war die Nutzung sehr simpel.
Natascha Brüstle

Natascha, wie habt Ihr Euch auf die Tour mit Komoot vorbereitet?

Ganz bewusst gar nicht! Wir wollten sehen, ob die App auch für spontane Einsteiger geeignet ist. Nicht jeder Gast kennt sich aus mit digitalen Helfern und ist automatisch ein erfahrener Wanderer. Mein Fazit: Nach einer kurzen Einarbeitung und einem kleinen Eingabefehler war die Nutzung sehr simpel.

Kerstin, welche Wanderung habt Ihr gemacht?
Wir sind auf der Halde gestartet und nach St. Ulrich zum Heinehof gelaufen. Von dort aus ging es nach Horben zur Talstation der Schauinslandbahn. Der Plan war, mit der Bahn wieder hoch zu fahren und von der Bergstation zurück zur Halde zu laufen.

Hat alles reibungslos geklappt?

Fast! Wir haben die Sprachnavigation gewählt. Natascha und ich hatten uns aber so viel zu erzählen, dass wir ab und zu mal die Ansagen „überhört“ und ein paar hundert Meter weiter gemerkt haben, dass wir von der Route abgekommen sind. Das hat uns mehr Zeit als geplant gekostet. Unser Pech: Als wir an der Talstation der Schauinslandbahn ankamen, hatten wir die letzte Bahn verpasst. Zum Glück hatte unser Kollege Safet Erbarmen und hat uns in Horben abgeholt. Insgesamt gesehen war es also schon eher Eigenverschulden, dass nicht alles ganz rund lief. Aber – umso besser, dass Komoot auch bei Routenabweichung schnell und problemlos eine Neuberechnung hinbekommt!

Natascha, welche Vorteile seht Ihr durch Komoot für die Gäste und das Team? 

Die Schnelligkeit und Genauigkeit ist toll. Wir können vor Ort bei Gästefragen direkt reagieren. Auch wenn wir eine Tour selbst einmal nicht kennen, haben wir die Möglichkeit eine Beschreibung direkt in Komoot einzugeben und auszudrucken. Der Gast fühlt sich sicher, hat eine genaue Zeitangabe und wurde gut beraten. Zudem haben unsere Stammgäste die Möglichkeit ein paar neue Orte zu entdecken.  

Kerstin, siehst Du noch einen weiteren Pluspunkt?

Komoot lässt sich kostenlos laden und beinhaltet eine frei wählbare Kartenregion –  also etwa „Breisgau-Hochschwarzwald“ für den Aufenthalt auf der Halde.  So kann man ganz unverbindlich die App kennenlernen und im Anschluss entscheiden, ob sich der Kauf weiterer Regionen lohnt.

Natascha, nutzt Du Komoot seither auch privat?

Ja! Da ich hin und wieder auch alleine unterwegs bin, ist die App eine Hilfe und gibt mir Sicherheit. 

Welchen Tipp habt Ihr für unsere Gäste?

Unterbrechen Sie Ihre Unterhaltungen, während die Sprachnavigation etwas ansagt. :) Wenn es Schilder gibt – gerne auch mal gegenprüfen. Dann muss man sich nicht nur auf die Navigation verlassen und kann mit eigener Orientierung die Gegend besser kennenlernen. Und schauen Sie einfach mal vorab auf unsere Website, dort haben wir zur Inspiration einige Touren-Vorschläge auf Basis von Komoot eingebunden.

Manchmal hatten wir spontan Lust anders zu laufen, als es geplant war. Komoot hat gut mitgemacht und die Tour immer wieder brav umgeplant!
Kerstin Metzger

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Von Frühling bis Herbst. Und selbst bei Schnee
führen geräumte Wege durch die Winterwelt.
Insgesamt mehr als 24.000 km Wander- und Radwege.

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