Geschichte

Die Halde – ein Ort mit Tradition.

Die Halde ist ein Haus mit langer Tradition: erstmals 1142 erwähnt, besaß der Hof bereits seit 1337 das Recht zur Gästebewirtung. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die „Haldenstube“ für die Freiburger Gäste zu einem beliebten Ziel auf ihrem Hausberg „Schauinsland“.



Die Geschichte der „neuen Halde“ geht zurück auf das Jahr 1994, als die Familie Mogg das Anwesen erwirbt. Grundlegende Sanierung und Neugestaltung sind bis 2000 abgeschlossen. Am Ende diesen Jahres eröffnet Familie Hegar Gaststuben und Hotel.
 
Über sechs Jahrhunderte geht wohl die Geschichte der Halde als „Wirtshaus“ zurück. Die Geschichte der Halde als Gasthaus und Hotel für Feriengäste beginnt um 1880. Es wird von einem Landgerichtsrat Rauch aus Karlsruhe berichtet, der die Halde, - damals das „Rössle“-, über Jahre hinweg mit seiner Frau besucht und weitere Gäste zum Aufenthalt animiert hat. Man ist stolz auf bis zu 15 Gäste! Es sind Sommergäste, welchen Grund hätte es auch gegeben, im Winter sich mit Schlitten durch den Schnee auf über 1000 Meter Höhe zu plagen? Doch die Resonanz veranlasst den Haldenwirt Emil Wißler, noch vor 1900 einen ersten Anbau zu errichten und eine Telefonzeile zu installieren.
 
1900 kommt ein eigenständiges, mit dem Stammhaus verbundenes dreistöckiges Haus hinzu. Mit einer Kapazität von 50-60 ist man nun für die neue Zeit des „Fremdenverkehrs“ gerüstet. Die zunehmende Verkehrserschließung des Freiburger Hausbergs und die Entdeckung des Wintersports tun ein Übriges.
 
„Im Herbst des Jahres 1929 erweitert Haldenwirt Adolf Wißler bei günstigem Wetter sein Hotel bedeutend.“ Es gehört lange Zeit zu den modernsten und angesehensten Häusern im Schwarzwald, nicht nur wegen des 1931 errichteten „Strandbades“! Zum baulichen Ensemble im Bereich der Halde gehört das „Dreyerhäusle“, auch „Villa Dreihalden“ oder „Dreyhalde“ genannt. Es wird nach 1886 von „Fräulein Josephine Dreyer“ am ursprünglichen Haldenweg erbaut. Die Tochter eines Generals, der in der 48er – Revolution eine Rolle gespielt habe, betreibt es eine Zeitlang als eine Art „Damenpension“. Die Mahlzeiten werden in der Halde eingenommen.
 
Auf Josephine Dreyer geht auch die kleine Kapelle zurück. Sie wird 1894 eingeweiht, uner der Maßgabe, dass dem Pfarrgeistlichen von Hofsgrund keinerlei Verpflichtung erwachse, dort Gottesdienst zu halten. Haldenwirt Wißler erhält sie 1928 geschenkt und seitdem hat sich der Besitzer der Halde um die „Dreyerkapelle“ zu kümmern.  

Der Neubau sollte zum historischen Gasthaus passen, aber nicht altertümlich daherkommen.
Martin Hegar


Die lange Geschichte, des Hauses, ist  an vielen Orten noch zu spüren.
Eirik Søderblom

1142 Erstmalige Erwähnung eines Bauernhofes mit dem Namen „Dyselmuthof“.
   
1250 Schürfrechte an den umliegenden Erzgruben. Hof trägt fortan die Bezeichnung „Haldenhof“.
   
Seit 1337 Recht zur Gästebewirtung.
   
1686 Bekannt als „Die Halde“. Entscheidung des Dinggerichts, dass nur in der Halde Hochzeiten gefeiert, Hochzeitsabreden und Weinkäufe getätigt werden dürfen. Die Halde wird wichtige Poststation auf der Berghöhe.
   
1590 bis 1994 Im Familienbesitz der Familie Wissler – 400 Jahre Tradition und Blütezeit.
   
1996 Das Anwesen wird verkauft.
   
1997 bis 2000 Das denkmalgeschützte Haus wird in 3 Jahren behutsam renoviert. Leitung: Carl Langenbach – Werkgruppe Lahr.
   
2000 Das Hotel Die Halde wird unter der Leitung von Lucia und Martin Hegar neu eröffnet.
   
2007 Das neue BergSpa entsteht. Wieder unter der Leitung von Carl Langenbach – Werkgruppe Lahr.
   
2010 Die Halde erhält den Architekturpreis „Neues Bauen im Schwarzwald“.


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